Was tun gegen Bettnässen?

Das Bettnässen – von Medizinern liebevoll auch als „Enuresis“ bezeichnet – ist vor allem im Zusammenhang mit kleinen Kindern ein häufiges Gesprächsthema.

Bis zum 5. Lebensjahr lernen Kinder im Allgemeinen, über Nacht ihre Blase zu kontrollieren. Erst bei Kindern, die mit 6, 7 oder auch 10 Jahren noch regelmäßig einnässen, spricht man von Bettnässern. Und selbst bei Erwachsenen kann es passieren, dass sie ausgerechnet dann beginnen einzunässen, wenn sie sich ein neues Bett der Serie Hasena Movie Line zugelegt haben.

Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein. Zum einen kann es sich um eine Entwicklungsstörung beim Kind handeln, oder auch familiär vererbt werden. Hat man als Kind selbst lange eingenässt, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Kinder auch Bettnässer werden bei über 75 %. Denn die Steuerung des Wasserhaushalts im Körper und die Blasenfüllung wird vorwiegend von einem Hormon gesteuert, das dafür sorgt, dass sich die Blase nachts nicht so schnell füllt wie tagsüber. Fehlt dieses Hormon, muss die nächtliche Enuresis jedoch nicht vorprogrammiert sein. Es kann medikamentös ersetzt werden.

Beunruhigen sollte das nächtliche Einnässen auch, wenn es plötzlich wieder auftritt, also das Kind vorher trocken war und nun wieder einnässt. Daran können psychische Belastungen ebenso Schuld haben wie organische Störungen. Ein Besuch beim Urologen oder in einem Zentrum für Blasenschwäche in Berlin ist dann auf jeden Fall zu empfehlen. Es hilft weder den Eltern noch dem Kind, wenn das Thema einfach „unter den Teppich“ gekehrt wird. So können z. B. Nierenschäden eine Ursache sein oder starker schulischer Stress.

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