In der Grippezeit wird sehr häufig der Hausarzt aufgesucht, um etwas gegen die Symptome verschrieben zu bekommen. Doch bevor dies der Fall ist, muss sich der Patient erst einmal einer ausführlichen Untersuchung unterziehen. Dadurch sollen zusätzliche Krankheiten ausgeschlossen werden.
Bei dem Ablauf einer Ärzteuntersuchung erfolgt zuerst das Ansehen des Rachens. Bei einer richtigen Grippe ist dieser meist gerötet. Hierbei soll auch ausgeschlossen werden, dass die Mandeln entzündet sind oder statt einer Grippe eine andere Krankheit wie Scharlach vorliegt. Danach tastet der Arzt noch die Lymphknoten am Hals ab. Bei Krankheit sind diese meist dick und bereiten dem Patienten große Schmerzen. Im nächsten Schritt kommt das Stethoskop zum Einsatz. Hiermit werden die Lungen sowie die Bronchien genauer abgehört. Dies geschieht einmal auf dem Rücken und auf der vorderen Seite des Brustkorbes. Das ist besonders wichtig, um eine Lungenentzündung auszuschließen Mit dem Stethoskop können verschiedene Geräusche des Körpers beim Atmen aufgenommen werden, welche bei einer starken Grippe vorhanden sind. Hier gilt es abzuklären, wie weit beispielsweise der Husten fortgeschritten ist und ob dieser festsitzt und dementsprechend hustenlösliche Medikamente verabreicht werden. Das Stethoskop kann aber auch zur Pulsmessung benutzt werden. Bereits bei Kleinkindern wird das Gerät benutzt. Es ist problemlos und ohne unnötige Technik zu bedienen und einfache kleine Störungen im Körper können damit festgestellt werden. Das betrifft dann nicht mehr nur die Lunge, sondern auch im Darm können krankheitsbedingte Geräusche festgestellt werden.
Je nach Krankheit läuft jede Untersuchung anders ab. Hauptsächlich wird bei jeder Untersuchung erst einmal die Lungenfunktionalität überprüft und auch der Puls gemessen. Das Stethoskop kommt so gut wie immer zum Einsatz und kann durch kein anderes noch so modernes Gerät ersetzt werden, da es einfach und handlich ist, und in jeder Tasche seinen Platz findet.