Giftige Druckerschwärze vermeiden

Bücher stellen auch heute noch eine wichtige Informationsquelle dar und werden gerne als Freizeitbeschäftigung genutzt. Mit einer spannenden, lustigen oder romantischen Geschichte der Belletristik entspannt man abends auf dem Sofa.

Deshalb lassen die Verlage auch in der heutigen Zeit der elektronischen Medien noch in Unmengen Bücher drucken. Wo früher noch per Hand gedruckt wurde, erleichtern heute Computer und Maschinen die Arbeit. Gedruckt wird im Offsetverfahren oder per Digitaldruck. Die erste Variante wird heute häufiger verwendet, vor allem dann, wenn große Auflagen gedruckt werden sollen. Die Druckplatte wird am PC ausgerichtet und druckt dann mehrere Blätter aus, die anschließend nur noch gefalzt, geschnitten und zu einem Buch gebunden werden müssen. Die zweite Möglichkeit kommt eher bei teureren Exemplaren zum Einsatz, da ein komplettes Buch in einem Durchgang gedruckt wird. Da immer nur ein einzelnes Exemplar gedruckt werden kann, ist das Ganze zeitintensiver und kostet mehr. Für beide Varianten kommen in der Druckmaschine Frequenzumrichter zum Einsatz.

Doch wie gefährlich ist die Druckfarbe heute noch? Früher galt es als lebensgefährlich, wenn z. B. Kinder Zeitungen in den Mund nahmen. Die schwarz gedruckte Farbe färbte zudem auf Kleidung und anderen Materialien ab und galt als gesundheitsschädlich. Schwarze Farbe entsteht durch das Mischen aller möglichen Farbpigmente, was jedoch sehr teuer ist. Früher wurden dafür vor allem Rußpartikel verwendet. Das Schwarzpigment ist somit ein Kohlenstoff, der in der Farbe als Grafit auftaucht. Heute werden jedoch meist nur synthetische Produkte, also Kunststoff, für Druckfarben, verwendet. Da beim Offsetdruckverfahren keine Bindemittel mit toxischen Stoffen mehr verwendet werden, ist die Druckfarbe heute meistenfalls unbedenklich. Aus diesem Grund können die Verlage beim Buchdruck heute getrost darauf zurückgreifen und Sie Ihre Bücher ohne Bedenken lesen.

Hinterlasse einen Kommentar