Ein leicht gebräunter Teint steht jedem gut zu Gesicht – damit sieht man automatisch frischer und auch gesünder aus als mit der käsigen Haut im Winter. Doch zu viel Sonne kann der Haut eher schaden. Zwar ist die Formel „erst rot wie ein Krebs – dann braun wie Schokolade“ inzwischen schon widerlegt, denn jeder weiß: mit dem richtigen Sonnenschutz wird man zwar langsamer, aber auch gesünder braun, die Haut bleibt vor vorzeitigen Plissee Falten und vor bösartigen Hautveränderungen geschützt. Doch nicht immer braucht man teure Cremes und Sunblocker dazu.
Denn man sieht es auch von vielen Einheimischen in den warmen Urlaubsländern: Man wird auch im Schatten braun. Hier hat die Haut genügend Zeit ihren eigenen Sonnenschutz in Form von Melanin aufzubauen. Belohnt wird man dann mit einer länger anhaltenden Bräune und viel weniger anstrengenden und schweißtreibenden Urlaubstagen. Vor allem die heißen Mittagsstunden von 11 bis 15 Uhr sollte man nicht in der prallen Sonne verbringen. Machen Sie es lieber wieder den Einheimischen nach, lassen Sie die Jalousien herunter und halten Sie eine kleine Siesta. Danach fühlt man sich automatisch frisch und fit für den langen lauen Sommerabend.
Auch die richtige Ernährung kann den Sonnenschutz beim Bräunen erhöhen. Alle Früchte die Betacarotin enthalten wie Karotten, Pfirsiche, Nektarinen, Mangos und rote Paprika sollten deshalb schon vier Wochen vor dem Sonnen-Urlaub auf dem Speisezettel stehen. Sie unterstützen die Bräunung der Haut, so dass man die Sonnenbäder verkürzen kann. Weiterhin sind alle Zitrusfrüchte, Sanddorn und schwarze Johannisbeeren mit ihrem hohen Vitamin C Gehalt wichtig für den UV-Schutz. Und sollte sich trotz aller Vorsicht rote und brennende Hautstellen bemerkbar machen, helfen zinkhaltige Nahrungsmittel wie Meeresfrüchte oder Rindfleisch bei der Regulierung der Entzündung und der Heilung des Sonnenbrandes.
Natürlicher Sonnenschutz