In Zeiten, in denen man nicht vor Kraft und Energie strotzt, braucht man das sichere und vertraute Zuhause umso mehr. Im Umgang mit Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn, die man seit vielen Jahrzehnten kennt, schöpft man täglich Kraft. So betrachtet scheint der Gedanke an einen Wohnortwechsel im hohen Alter wenig naheliegend. Und tatsächlich geben in Umfragen 67 Prozent der Deutschen an, im hohen Alter zu Hause wohnen bleiben zu wollen.
Es gibt viele unterschiedliche Pflegeformen, die diesem Wunsch entsprechen und es dem älteren Menschen ermöglichen, zu Hause in seiner vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben. Wie genau die ambulante Pflege aussieht, das hängt von den baulichen Begebenheiten der Wohnung, von den Angehörigen des Pflegebedürftigen und auch von diesem selber ab.
Grundvoraussetzung: altersgerechte Wohnung
Optimal ist es, wenn der Senior oder die Seniorin bereits in einer altersgerechten Wohnung lebt. Ist das bislang nicht der Fall, dann kann der eigene Wohnraum zum Beispiel mit einem Lifta Treppenlift entsprechend zugänglich gemacht werden. Renommierte Treppenlift Anbieter haben eine große Zahl unterschiedlicher Modelle im Angebot, die so gut wie jedes Treppenhaus altersgerecht erschließen. Unverbindliche Beratung und kostenlose Treppenlift Angebote erhalten Interessierte bei jedem etablierten Hersteller.
Pflegedienst: Hilfe bei alltäglichen Hürden
Wenn die Wohnung seniorengerecht umgebaut ist, dann muss die passende Betreuungsform gefunden werden. Braucht der oder die zu Betreuende lediglich ein wenig praktische Hilfe etwa beim Einkaufen oder bei der Hausarbeit, dann genügt oftmals die Unterstützung der Angehörigen oder die eines Pflegedienstes, der an bestimmten Wochentagen vorbeischaut. Unverzichtbar wird ein professioneller Pflegedienst meistens dann, wenn der ältere Mensch Hilfe bei der Körperpflege oder beim Verbandswechsel braucht. Das Personal zeigt den pflegenden Angehörigen Techniken und hilft auch beim Stellen von Anträgen, zum Beispiel bei der Krankenkasse. Hinzu kommt, dass ausgebildete Pflegekräfte seit Jahren mit ähnlichen Fällen vertraut sind und sich in Bereichen gut auskennen, die für ihre Klienten und deren Angehörige oftmals Neuland sind. Ein Beispiel: Der Einbau eines Lifta Treppenlifts wird in gewissem Umfang von den Krankenkassen und sogar von der KfW, der “Kreditanstalt für Wiederaufbau”, gefördert. Solche und andere hilfreiche Tipps kann das Pflegepersonal zum Beispiel geben.
Geselligkeit in den eigenen vier Wänden
Älteren Menschen, die zwar die Geselligkeit lieben, aber dennoch in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchten, bieten sich zwei weitere interessante Möglichkeiten: So gibt es mittlerweile in einigen Städten Projekte, bei denen Langzeitarbeitslose ältere Menschen regelmäßig zu Hause besuchen und ihnen ein wenig bei alltäglichen Erledigungen helfen. Wer gerne junge Menschen um sich hat, in einer Universitätsstadt lebt und über ausreichend Platz verfügt, der kann über die Aktion “Wohnen für Hilfe” ein Zimmer an Studenten vergeben. Der Student wohnt mietfrei, ist aber im Gegenzug dazu verpflichtet, pro Woche eine bestimmte Stundenzahl an Hausarbeit zu leisten oder beispielsweise den Einkauf zu erledigen.